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» Was ist Tagesgeld?
Der Handel mit Tagesgeld ist ein Teil des Geldmarktes und erfolgt am Telefon. Darunter sind unbesicherte Kredit- und Geldanlagen von mindestens einem Tag (Tagesgeld) bis zu maximal einem Jahr zu verstehen. Am Tagesgeldhandel beteiligen sich neben Banken, Fondsgesellschaften und Versicherungen auch große Unternehmen sowie staatliche Institutionen.

Mit der Teilnahme am Tagesgeldhandel soll die Zahlungsfähigkeit sichergestellt werden. Engpässe in der Liquidität werden damit ausgeglichen. Beim Tagesgeldhandel wird unter anderem zwischen dem Overnight-Geschäft und Tom/Next-Geschäften unterschieden. Wobei Overnight-Geschäfte maximal bis 14.00 Uhr gehandelt werden. Es wird lediglich von einem auf den nächsten Tag Geld verliehen, das heißt es wird noch am selben Tag dem Konto des Geldaufnehmers gutgeschrieben und von dem bereits am folgenden Tag nebst Zinsen wieder zurückgezahlt.

Bei einem Tom/Next Geschäft hingegen vereinbaren die Händler, dass dem Einen am morgigen Tag bis zum übermorgigen Tag Geld zur Verfügung gestellt wird. Der Geldgeber erhält also am übernächsten Tag sein Geld, mit Zinsen selbstverständlich, zurück. Ein Tagesgeldkonto ist dem Girokonto sehr ähnlich. Das angelegte Geld ist täglich verfügbar, die Zinsen sind jedoch meist höher als bei einem Girokonto.

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen einen Geldbetrag als Tagesgeld zinsbringend anzulegen, sollten Sie zunächst am besten einen Tagesgeld Vergleich im Internet durchführen. Mit Hilfe von Rechner-Tools kann man bequem die Tagesgeldangebote verschiedener Banken miteinander vergleichen oder gewinnt zumindest einen Überblick über die aktuellen Tagesgeld Konditionen.

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