» Was sind die Typ- und Regionalklassen einer KFZ-Versicherung?
Die KFZ-Versicherungen weisen jedem Fahrzeugtyp eine bestimmte Typklasse zu. Früher waren die Typklassen davon abhängig, wie leistungsstark ein Fahrzeug war, heute gibt es ein kompliziertes System, welches sich jedes Jahr verändern kann. Die Einstufung in die Typklasse erfolgt danach, wie oft ein Fahrzeugtyp in Unfälle mit welchen Schadenhöhen verwickelt war.
Das bedeutet, je weniger Unfallbeteiligung mit nur geringen Schäden, desto niedriger ist die Typklasse. Anders als bei der Lkw Versicherung haben die Versicherungen für die Kfz Versicherung ein entsprechendes Typklassenverzeichnis, welches sich jährlich ändern kann. Für den Versicherten positiv aber auch negativ. Die Regionalklassen hingegen beziehen sich darauf, an welchem Ort das Fahrzeug zugelassen ist. Auch hier wird die Unfallstatistik als Basis genommen. Das bedeutet für den Versicherten, wohnt er in einer Region, bzw. hat er in einer Region mit relativ vielen Unfällen von seinem Fahrzeutyp die Zulassung vorgenommen, so wird er höher eingestuft.
Den Zulassungsbezirk kann sich der Versicherte nicht auswählen und es ist davon auszugehen, dass er die Einstufung nicht ändern kann. In größeren Städten, in denen viel mehr Unfälle vorkommen, kann die Einstufung demzufolge viel höher sein, als in ländlichen Gegenden. Man könnte in diesem Fall seine Autoversicherung wechseln, um der hohen Einstufung in der Stadt entgegen zu wirken.
